Johannes Ze​manek

Körper - Atem - Seele



Texte zu Körper - Atem - Seele

Achtsamkeit im Advent

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Ungewissheit und Lebensmut

Gepostet am 25. Juli 2021 um 11:00 Comments Kommentare ()

Seht ihr auch dem Herbst entgegen und wisst nicht, wie es werden wird? Verunsicherungen suchen mich bei neuen Meldungen zu Infektionszahlen und geplanten Maßnahmen immer wieder heim. Sind all die Pläne, die ich gerade schmiede, vielleicht doch wieder umsonst?

Mit Dankbarkeit blicke ich auf meine Arbeit, die mir selbst so sehr hilft im Hier und Jetzt zu bleiben. Sie hilft mir die Momente zu genießen, die jetzt da sind. Dieser Sonnenschein, der meine Haut berührt. Dieser Blick, der mir die Weite dieser Welt vor Augen führt. Ein Kinderlachen, das mir selbst ein Lächeln um die Lippen spielen lässt.

Unsere Aufmerksamkeit kann sich so leicht auf die Probleme und Schwierigkeiten verengen ¬– die gerade so groß und so wichtig erscheinen – dass ein bewusstes Gewahrsein des Augenblicks keinen überflüssigen Luxus darstellt, sondern eine pure Notwendigkeit, um das eigene Leben bewusst zu gestalten. Die gesamte Vielfalt des Lebens ist in jedem Augenblick gegeben, alleine das Licht des Bewusstseins leuchtet oft verschiedene Bereiche stärker aus als andere. Wir können mit einer Nachricht all das Gute und Schöne vergessen, und das oft Gehörte wird zur Realität, egal was direkt vor unseren Augen liegt und mit unseren Händen greifbar ist.

Jetzt ist der Sommer. Jetzt ist Ruhe und Erholung. Jetzt ist Zeit ein wenig die Freiheiten zu genießen, die wir immer noch haben.

Der Herbst kommt, so oder so. Meine Sorgen werden nicht viel daran ändern. Einige Vorbereitungen sind wichtig und notwendig, aber dann darf ich auch wieder im Hier und Jetzt sein, meinen Atem spüren und das Leben genießen. Wie in der Geschichte des Buddhas, wo ein Mann von einem Tiger gehetzt über eine Klippe stürzt und sich gerade noch an einer Wurzel festhalten kann. Auch unten wartet schon ein Tiger auf ihn. Es gibt kein Entkommen. Die Kräfte lassen nach. Da entdeckt dieser Mann eine Beere genau neben seinem Kopf. Er pflückt sie und isst davon. Sie schmeckt so köstlich.

 

Damit wünsche ich Euch einen wunderbaren Sommer und freue mich auf ein Wiedersehen im Herbst, auf die eine oder andere Art!

 

Herzlich Johannes Zemanek

 


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